Preisverleihung


Der Xella Studentenwettbewerb 2018 mit dem Thema 'Architekturmuseum München - Ein Forum für Architektur im Kunstareal' ist entschieden. Die Preisträger der bundesweiten Auslobung wurden am 26. Oktober 2018 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung geehrt.

XELLA Award
1. Preis: Maria Schlüter und Korbinian Bromme, TU München
2. Preis: Marius Maier, HS Düsseldorf
3. Preis: Lucas Ochmann, HTWK Leipzig
3. Preis: Clemens Becker und Leon Dünkel, HCU Hamburg

Anerkennungen:
Mona Hoffmann-Schwabe, Universität Kassel
Rabia Tas, HS Bochum
Georg Breitenhuber und Oliver Raderschall, TU Berlin

BIM Award
1. Preis: Florian Hauß und Felix Reiter, TU Berlin
2. Preis: Melina Rissling, HS Düsseldorf
3. Preis: Florian Schwaighofer und Juliane Schröder, Beuth Hochschule für Technik


Stimmen und Entwürfe der Preisträger

Impressionen

Statements zum Wettbewerb

Stefan Imhof, Lehrstuhl für Städtische Architektur, TUM

„Es war sehr interessant mit Xella zusammenzuarbeiten und den Wettbewerb zu konzipieren. Auch aus fachlicher Sicht waren die Wettbewerbsergebnisse sehr gut – einerseits in der Bandbreite der Entwürfe, aber auch in der Durchdringung und Tiefe der Arbeiten in der Ausarbeitung. Der Wettbewerb zeigt das Beste aus 31 Hochschulen, die ja schon hochschulintern einen Auswahlprozess hinter sich haben. Daher ist diese Essenz aus den besten 10 Arbeiten, die heute prämiert wurden, nicht zufällig gewählt, das merkt man.“

Prof. Andres Lepik, Direktor des Architekturmuseums, TUM

„Als Direktor des Architekturmuseums in der Pinakothek der Moderne in München bin ich mir der ungewöhnlichen Aufgabe des Xella Studentenwettbewerbs bewusst. Die größte Herausforderung für die Studierenden wird die räumlich schwierige, städtebaulich undefinierte Situation zwischen dem Bestand und der Südseite der Gabelsberger Straße sein. Aber die Aufgabe ist großartig, denn das Forum für Architektur wird innerhalb des Kunstareals an diesem historischen Ort eine Schlüsselposition haben und zugleich eine programmatische Erweiterung für die Zukunft schaffen.“

Zitat Kolloqium

„Wenn der Entwurf für ein Museum die Königsdisziplin der Architektur ist, was gibt es dann für eine Steigerung für das Entwerfen, als einen Raum zu schaffen, um Architektur auszustellen?“

„Thomas Bernhard hat einmal gesagt „die Preise bekommt man dann wenn man sie nicht mehr braucht“, das ist bei Ihnen anders, dieser Preis kann als Startschuss für die Karriere wirken.“

Johannes Reischböck, COO BIMobject

„BIM ist ein Thema, was uns in den nächsten Jahren begleiten wird. Es wird eine große Herausforderung für die Hochschulen sein, den aktuellen Spagat zwischen Gestaltung und Technologie zu schaffen.“

„Die Arbeiten, die für den BIM Award eingereicht wurden, waren auf sehr hohem Niveau. Wir konnten uns in der Jury detailliert über die Inhalte unterhalten, das ist letztendlich das, was wir mit BIM erreichen wollen: die Verbesserung der Kommunikation.“