Xella Innovation Awards

Unser Innovation Award wird an Mitarbeiter oder interne Teams verliehen, welche mit frischen Ideen oder neuen Einsatzgebieten für unsere Produkte für die stetige Weiterentwicklung und Optimierung unserer Lösungen sorgen. Die bisherigen Gewinner wurden von neuartigen Dachelementen über geruchsneutralisierende Dämmmaterialien bis zu Kalk als Zementsubstitut aus einer Vielzahl an Einreichungen aus dem Xella Innovationsprozess von einer hochkarätigen Jury bewertet. Über weitere ausgewählte Sieger können Sie sich hier weiter informieren.

 

Innovation Award 2017

Xella verleiht Innovation Award 2017 und zeichnet Spitzenleistungen im Bereich neuer Produkte, Services und Lösungen innerhalb ihrer Business Units aus.

Die Innovationskraft ist ein entscheidender Punkt für Xellas Wettbewerbsfähigkeit. Nicht zuletzt deshalb wurde das Innovationsmanagement 2017 neu ausgerichtet. Die von ihren CEOs benannten zwölf  verantwortlichen Heads of Innovation für die Länder bzw. Marktregionen reichten mit ihren Teams insgesamt über 40 vielversprechende Projekte ein, von denen ein erfreulich großer Anteil digitale Services und neue Prozesse beinhalteten. Das Innovation Steering Commitee hatte die Qual der Wahl und ermittelte erstmals online-gestützt durch das neue IRS (Innovation Rating System) die Shortlist, also die Projekte für das Finale. Anlässlich der Management-Tagung erfolgte die Prämierung der Gewinner des Xella Innovation Awards durch Herrn Dr. Fabritius. Die Entscheidung zwischen den sieben verbliebenen Innovationsprojekten im Finale fiel sehr schwer. Am Ende hatte die Xella Technologie & Forschung gemeinsam mit der Xella Deutschland die Nase vorn; mit der Entwicklung und Produktion des neuen Planblocks „Ytong ThermStrong PP4-0,50“ mit einem verbesserten Lambdawert von 0,10 W/(mK) sicherten sie sich knapp den Sieg.

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Mit diesem Stein gewinnt ein echtes Schlüsselprodukt für das strategisch so wichtige MFH-Segment. In der Pressemitteilung zur Markteinführung heißt es u. a. „Mit dem Ytong ThermStrong können optimale Gebäudelösungen im massiven, monolithischen Mehrgeschossbau realisiert werden. Damit steht ein Stein zur Verfügung, der mit seinem integrierten Wärmeschutz die heutigen Anforderungen der EnEV leicht erfüllt. Die Verbindung von hoher Steinfestigkeit und Rohdichte mit einer verbesserten Wärmeleitfähigkeit ist in dieser Form einzigartig und bei keinem anderen Porenbetonstein zu finden.“

Innovation Award 2016

Zur Xella Managementtagung am 13. Oktober 2016 wurden die Gewinner der Xella Innovationspreise 2016 bekanntgegeben. Zum ersten Mal wurde der Innovationspreis in drei Kategorien vergeben. Für innovative Produkte und Produktsysteme, für Marketing- und Vertriebs-Innovationen sowie für Prozess-Innovationen.

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Der Preis für das innovativste Produkt/Produktsystem ging an Fermacell/Aestuver für die Entwicklung der „Aestuver Tx Brandschutzplatte”. Die völlig neu konzipierte Platte genügt höchsten Brandschutzanforderungen bei geringen Plattendicken und stellt somit eine neue und leistungsfähige Brandschutzlösung für den Tunnelbau dar. Der Produktionsstart war im Sommer 2015 und bereits heute ist der Umsatzbeitrag bemerkenswert.

Die beste Marketing- und Vertriebs-Innovation kam von der Xella Dänemark. Unsere Kollegen entwickelten mit „Intelligent Calculations“ ein Tool zur Berechnung von Materialmengen aus einfachen 2D PDF-Dateien. Durch Integration von Ytong- und Silka-Produktparametern in das CAD-Bearbeitungsprogramm „Bluebeam Revu“ sowie Anbindung an SAP konnte der Prozess der Angebotserstellung bei gleichzeitiger Reduzierung der Fehlerquote um 25 Prozent beschleunigt werden. Digital und voll integriert – das entspricht absolut unserer strategischen Ausrichtung. 

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Die Xella Deutschland und die Xella Technologie und Forschung teilen sich den Preis für die Prozessinnovation 2016. In einer gemeinsam mit dem Hamburger Entsorgungsunternehmen Otto Dörner durchgeführten Pilotstudie haben das Ytong-Werk Wedel und der Fachbereich Produkt- und Prozessforschung der Xella T+F ein „Recyclingkonzept für Altporenbeton aus Abbruchhäusern bzw. von Deponien“ erarbeitet. Abschluss der Pilotstudie war eine erfolgreiche Probeproduktion von Porenbeton der Güteklasse P4-0,55 mit bis zu 15 Prozent granuliertem Altporenbeton. Der Trend zu nachhaltigem Handeln wurde erfolgreich aufgegriffen und in ein funktionierendes Konzept überführt. 

Innovation Award 2012

Innovation Rund 90 Prozent des weltweiten Handelsvolumens werden über den Schiffsverkehr abgewickelt – dank Fels NautiCal kann dabei in Zukunft der Ausstoß giftiger Schwefelgase reduziert werden.

Es geht um viel: Jährlich verbraucht die Handelsschifffahrt circa 370 Millionen Tonnen Treibstoff. Und das ist meist schwefelhaltiges, giftiges Schweröl. Rund 20 Millionen Tonnen Schwefeldioxid gelangen so in die Atmosphäre und verursachen „sauren Regen“, der Natur und Umwelt schädigt. Um den Ausstoß des giftigen Gases zu reduzieren, führen die Internationale Seeschifffahrtsorganisation IMO und die Europäische Union neue Emissionsgrenzen ab 2015 ein. Um diese einzuhalten, müssen Reeder ihre Schiffe dann entweder auf teuren schwefelarmen Marine-Diesel umstellen oder für eine Abgasreinigung bei den herkömmlichen schwefelreichen Treibstoffen an Bord der Schiffe sorgen. Diese kann entweder mit der sogenannten Nasswäsche mithilfe von Natronlauge erfolgen oder als Trockenwäsche (Dry-EGCS-Verfahren) mit Kalkhydrat. 

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Hier hat Fels eine effiziente und nachhaltige Lösung entwickelt. „Die von Fels entwickelten Kalkhydratpellets zeichnen sich durch optimierte Eigenschaften in Bezug auf die Bindung schwefelhaltiger Abgasbestandteile aus“, erklärt Dr. Christine Mehling, Projektmanagerin Forschung und Entwicklung bei Fels. „Sie binden den Schwefel und es entsteht ungiftiger Gips.“ 

Nachhaltig um auch künftig mit dem kostengünstigen schwefelhaltigen Schweröl fahren zu dürfen, müssen Schiffe mit einer Abgasreinigungsanlage nachgerüstet werden. Diese Abgasreinigungsanlagen stellen im Vergleich zu den jährlich anfallenden höheren Treibstoffkosten eine wirtschaftlich attraktive Alternative dar. Allein die zusätzlichen Kosten für Marine-Diesel für ein mittelgroßes Frachtschiff liegen bei 2–3 Millionen Euro pro Jahr. Die Entwicklung von Fels NautiCal bedeutet für Fels den Eintritt in ein zukunftsträchtiges Marktsegment: „Die strengeren Richtlinien für die Grenzwerte sind fest beschlossen – Reeder kommen also nicht umhin, sich nach neuen, kosteneffizienten Lösungen umzuschauen“, weiß Dr. Christine Mehling. Und natürlich profitiert die Umwelt von dieser nachhaltigen Produktentwicklung, die zur Luftverbesserung auf See beiträgt. In der Praxis hat sich Fels NautiCal bereits bewährt. 2013 wurde die erste kommerzielle Trockenreinigungsanlage mit Fels-Pellets erfolgreich in Betrieb genommen. Xella zeichnete das neue Produkt mit dem Innovation Award 2012 aus.