Geschichte

Xella ist ein junges Unternehmen, das sich im Jahr 2003 auf der Münchener BAU zum ersten Mal vorgestellt hat. Xella ist aus der Zusammenführung der Duisburger Haniel Bau-Industrie GmbH mit der Münchener Ytong AG und der Goslarer Fels-Werke GmbH entstanden. Hauptsitz ist heute Duisburg.

Urform des Hebel Mann in Bronze
Urform des Hebel Mann in Bronze
Ytong in Shanghai
Ytong in Shanghai

1929

Beginn der kommerziellen Produktion von Porenbeton, ungefähr 200 Kilometer westlich von Stockholm (Schweden). Die ersten Blöcke wurden unter dem Namen Yxhults Anghärdade Gasbetong vertrieben. Daraus leitete sich der Markenname Ytong ab.

1940s

Ursprung der Marke Hebel in Deutschland: Josef Hebel entwickelte patentierte stahlbewehrte Porenbetonprodukte und begann die erste industrielle Fertigung von Bauteilen für Wände, Decken und Dächer.

1948

Haniel begann mit dem Handel von Baustoffen. Die Aktivitäten von Xella haben den Ursprung in der Baustoffproduktion und dem Vertrieb der Haniel Gruppe (die Franz Haniel & Cie. GmbH sowie ihre Tochtergesellschaften und Niederlassungen).

1951 - 1952

In Deutschland begann die Produktion von Ytong Steinen in Salzgitter und Messel.

1951

Haniel startete mit der Produktion von Bimssteinen.

1956

Mit einer Akquisition begann Haniel mit der Produktion von Kalksandsteinen.

1994

Die Haniel Gruppe führte ein Portfolio Restrukturierungsprogramm durch und trennte sich von nicht Kern-Aktivitäten. Es folgte eine strategische Initiative, die zum Ziel hatte, eine stärkere Position im Markt von Wandbaustoffen aufzubauen. Der Konsolidierungsprozess im deutschen Markt für Wandbaustoffe, eingeleitet von der Haniel Gruppe, führte zu verschiedenen Akquisitionen von mittelständischen deutschen Kalksandsteinproduzenten.

2001

Akquisitionen der Fels/Hebel Gruppe und der Ytong Gruppe. Diese Maßnahme komplettierte und stärkte das Produktportfolio der Wandbaustoffe mit den etablierten Marken Ytong und Hebel, erhöhte die vertikale Integration (mit den Kalkaktivitäten von Fels), baute das Produkt- und Marktportfolio mit Gipsfaserplatten durch die Marke und Aktivitäten von Fermacell aus und erweiterte die internationale Präsenz.

2003

Einführung und Launch der Marke Xella auf der Messe BAU in München.

2004 - 2013

In diesem Zeitraum setzte Xella die weltweite Expansion fort. Der Fokus lag dabei auf Asien, Zentral- und Osteuropa. Zwischen 2004 und 2015 akquirierte oder errichtete Xella 27 Werke im Geschäftsbereich Baustoffe, die Mehrheit davon in Zentral- und Osteuropa, China und in Americas. Beispielsweise erwarb Xella 2012 im Geschäftsbereich Baustoffe ein Porenbeton Werk in der Tschechischen Republik und ein unfertiges Werk für Gipsfaserplatte in Orejo, Spanien, welches den Betrieb im Mai 2013 für den  Geschäftsbereich Trockenbau aufnahm.

2008

Haniel verkaufte die Xella Gruppe an von PAI Partners und von der Merchant Banking Division of Goldman Sachs Capital Partners gemanagte Investment Fonds. 

2014 - 2016

Xella führte ein umfangreiches Optimierungsprogramm durch. Dabei wurden Produktionsstätten durch Investitionen und Prozessverbesserungen optimiert und Kosten gesenkt. Damit legte Xella die Basis für ein kontinuierliches Verbesserungsprogramm. 

2016

PAI Partners und Goldman Sachs Capital Partners verkaufen die Xella Gruppe an Lone Star, Xellas aktuelle indirekte Eigentümer.