Stimmen der Preisträger

XELLA Award

1. Preis

Maria Schlüter & Korbinian Bromme

Technische Universität München

 

 


„Wir sind sehr glücklich mit dem 1. Preis. Wir haben gehofft vorne mitspielen zu können, aber dass es tatsächlich der erste Preis wird, damit haben wir nicht gerechnet.

Bei der Preisverleihung wurde erwähnt, dass wir uns über die Wettbewerbsauslobung hinweggesetzt haben, was wir gar nicht so empfunden haben (Anmerkung der Redaktion: für den Entwurf sollte die bestehende Mensa einem Neubau weichen, der Siegerentwurf erhält diese und schlägt einen partiellen Umbau vor). 

Es war ein Vorteil vor Ort zu studieren, weil wir uns diesen so oft anschauen konnten, wie wir wollten – was tagsüber im Entwurf an Entscheidungen getroffen wurde, konnte gleich überprüft werden. Wir haben uns zunächst die Frage gestellt, wie ein Ort überhaupt aussehen muss an dem man Architektur präsentieren möchte und sind für uns zu dem Schluss gekommen, dass es keinen richtigen Ort dafür gibt und man Architektur überall ausstellen kann. So entstand die Idee das Potenzial des bestehenden Mensabaus aus den 1960er Jahren zu nutzen. Es gibt bereits große Räume, wir lassen nur das Traggerüst stehen, so dass die frei werdenden Flächen variabel bespielt werden können. Dann benötigt es auch keine eigene Architektursprache des Gebäudes, sondern diese kann sich an das jeweilige Ausstellungsthema anpassen.“

Siegerentwurf

2. Preis

Marius Maier

PBSA Hochschule Düsseldorf

 

„Als ich mit diesem Projekt angefangen habe, hätte ich mir nicht erträumen lassen mal auf der Preisverleihung in München zu stehen. Es war eine große Herausforderung den Städtebau in den Griff zu bekommen und den richtigen Dialog mit der Umgebung zu finden. Als ich die Idee mit dem großen Außenraum der sich zur Glyptothek öffnet hatte, schloss sich der Kreis. Das Projekt ist zudem meine Masterarbeit – ein schöner Abschluss des Studiums.“

Entwurf

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3. Preis

Clemens Becker & Leon Dünkel

HafenCity Universität Hamburg



„Als wir den Wettbewerb begannen, haben wir definitiv nicht damit gerechnet einmal hier zu stehen. Die größte Herausforderung war die Aufgabenstellung: Architektur in eine Form zu bringen, die sich selbst präsentiert. Dafür einen Ausdruck zu finden, der dies möglich macht ohne zu sehr im Vordergrund zu stehen, war nicht einfach. Da waren wir immer wieder im Zwiespalt, die richtige Herangehensweise zu finden. Die Teilnahme am Kolloquium empfanden wir als bereichernd, denn es macht einen Unterschied ob man ein Grundstück vor Ort sieht oder nur auf dem Plan.“

Einschub:

Prof. Gesine Weinmiller, HafenCity Universität Hamburg

„Bei einem solchen Wettbewerb kann man nicht damit rechnen eine Platzierung zu erringen, die Konkurrenz war stark, auch innerhalb des Entwurfskurses. Umso mehr freut es mich, dass ein Entwurf von uns in den Preisrängen ist. Die Aufgabe war sehr schwierig, weil man einen Solitär in der zweiten Reihe bauen sollte, was städtebaulich befriedigend kaum lösbar ist. Deshalb ist es schön, hier so viele gute Arbeiten zu sehen.“

Entwurf

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3. Preis

Lucas Ochmann

HTWK Leipzig
 


„Ich freue mich sehr heute hier zu stehen. Mit dem Wettbewerb habe ich auch meine Masterarbeit abgeschlossen, weswegen ich konzentrierter an die Aufgabe herangegangen bin. Dass es ein Studentenwettbewerb mit einem reellen Hintergrund ist, hat noch mehr angespornt. Die größte Herausforderung war nicht nur auf das Grundstück zu schauen, sondern das ganze Areal im Blick zu behalten und zudem darüber nachzudenken wie ein Gebäude, dass Architektur ausstellen soll, beschaffen sein muss. Der Preis ist von daher ein Abschluss für mein Studium und zugleich ein Startschuss für das kommende Berufsleben. Das Thema BIM finde ich sehr spannend und hoffe, im Berufsalltag auch damit zu arbeiten.“

Einschub:

Prof. Anthusa Löffler, HTWK Leipzig

„Wir sind sehr zufrieden, dass unsere HTWK – Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig auch unter den namhaften Universitäten bestehen kann. Auch in Zukunft werden wir die Gelegenheit nutzen die Studenten auf die Wettbewerbssituation vorzubereiten.

Entwurf

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Anerkennung

Mona Hoffmann-Schwabe

Mona Hoffmann-Schwabe

Universität Kassel

 


 

 

„Mit dem Versand meines Wettbewerbbeitrages habe ich ebenfalls den Gedanken daran mit verschickt. Daher war ich von der Einladung zur Preisverleihung sehr überrascht und freue mich darüber, unter so vielen Einreichungen, mit meiner Neusetzung im Stadtgefüge Münchens, Anklang gefunden zu haben.“

Entwurf

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Anerkennung

Oliver R. und Georg B.

Oliver Raderschall & Georg Breitenhuber

Technische Universität Berlin
 


„Wir haben uns über die Nominierung gefreut, denn die Idee war wohl gut, aber bei der Ausarbeitung hat uns leider noch Zeit gefehlt . Der Städtebau war die größte Herausforderung, wir haben lange und viele Variationen ausprobiert, bis wir dann ein klares Volumen entwickelt hatten, das etwas anderes macht als das Mensagebäude vorher. 

Eine Einreichung beim BIM Award war keine Option, weil uns die Programme und Softwarelösungen noch nicht vertraut sind. Es hätte uns in der Entwurfsarbeit eingeschränkt, sich neben dem Entwurf in eine neue Technologie einzuarbeiten.“

Entwurf

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Anerkennung

Rabia Tas

Rabia Tas

Hochschule Bochum

Entwurf

Doppeltrenner

BIM Award

1. Preis

Florian Hauß & Felix Reiter

Technische Universität Berlin



„Natürlich haben wir nicht damit gerechnet hier zu gewinnen, umso mehr freut es uns. Für diesen Entwurf sind wir einen anderen Weg als sonst gegangen. Wir haben den Wettbewerb zum Anlass genommen, den kompletten Entwurf im 3D-Modell zu planen, mit integrierten VR-/AR-Anwendungen, so dass es kein physisches Modell davon gab. Damit wollten wir auch testen, ob diese Technik ein Medium ist über Architektur zu sprechen. Wir fanden es spannend schon in der Entwurfsphase die Möglichkeiten des digitalen Modells auszureizen. Die Komplexität ist uns aus der Arbeit im Architekturbüro bereits bekannt, in der universitären Ausbildung ist sie jedoch noch unterrepräsentiert. So war diese Art der Zusammenarbeit auch Neuland für die Entwurfsbetreuer, letztlich waren sie dann doch neugierig und überrascht, was alles möglich ist.“

Siegerentwurf

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2. Preis

Melina Risslig

PBSA Hochschule Düsseldorf
 


„Die Herausforderung bestand einerseits in dem Entwurfsprozess, aber auch im Einreichungsprozedere des Awards. Ich denke nicht, dass die Kreativität durch BIM verloren geht, in meinem Entwurf wurde von Anfang an in 3D geplant. Mein Interesse an BIM besteht schon länger. Durch einen Auslandsaufenthalt und die Arbeit an einem reellen BIM-Projekt konnte ich umfangreiche Erfahrungen sammeln, die hier zum Einsatz kamen. Auch die Chancen und Möglichkeiten von VR (Anmerkung der Redaktion: im BIM Lab der TU München konnten die Gäste der Preisverleihung mit der VR-Brille einen Spaziergang durch den Entwurf wagen) gehört für mich dazu. Das Projekt war mein Masterabschluss und somit der perfekte Start in die Selbständigkeit, mit einem auf BIM-Anwendungen spezialisierten Büro.“

Entwurf

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3. Preis

Juliane Schröder & Florian Schwaighofer

Beuth Hochschule für Technik Berlin



„Wir haben einen Architekturentwurf eingereicht, der auf BIM basiert. Wir entwerfen traditionell mit Stift und Modell, aber konstruieren grundsätzlich in 3D, so dass die BIM-Einreichung quasi ein Nebenprodukt war. Was andere als Einschränkung ihrer gestalterischen Freiheit empfinden, ist für uns ein normaler Prozess.

Die größte Herausforderung war das Raumprogramm auf der Fläche unterzubringen. In den ersten Modellen haben wir uns auf die städtebaulichen Themen konzentriert, so dass die Volumen zu klein für die eigentliche Anforderung waren. So ist ein kompakter Baukörper entstanden, in dem die Nutzflächen in den oberirdischen Ebenen liegen. Der zentrale Punkt ist das Archiv, das den Besuchern als Wissensspeicher auch zugänglich gemacht werden sollte.“

Entwurf