Impulse für Innovationen

Zu gern würden wir den Blick in die Zukunft werfen, um zu sehen welche der heute noch in der Grundlagenforschung steckenden neuen Technologien in fünf, zehn oder 20 Jahren Schlüssel- oder gar Basistechnologien sein werden. Immerhin: Anhaltspunkte dafür lassen sich durch sogenannte Umfeldanalysen gewinnen, denn technische Entwicklungen werden immer auch über das gesellschaftliche Umfeld gesteuert, also forciert oder gebremst. Mit „Frühwarnsystemen“ lassen sich schwache Signale aufnehmen, um deren Potential schon vor dem Wettbewerb zu nutzen bzw. frühzeitig Alternativen aufzufinden und zu prüfen. Auch Werkzeuge wie „balanced score-cards“ oder „S-Kurven-Analysen“ haben sich für die Bewertung neuer Technologien bei Xella bewährt.

Innovationen sind aber nur oberflächlich betrachtet Antworten auf technologische und marktwirtschaftliche Herausforderungen. Das Spannungsfeld und damit der Erfolg von Innovationen wird von weiteren Faktoren geprägt, die bei der Auswahl und Ausgestaltung von Innovationsprojekten erkannt und gedeutet werden müssen. Erkennbare Trends in den Bereichen Demographie, Politik, Recht und Umweltschutz müssen in die strategischen Produkt- und Innovationsüberlegungen mit einfließen und Handlungsspielräume für das Innovationsmanagement schaffen.

Als Hersteller von Baustoffen ist es für Xella unabdingbar, insbesondere Trends zu Sicherheit, Qualitätsstandards und Normung im Blick zu haben und wo erforderlich mitzusteuern.

Wir sind uns dessen bewusst, dass die Anforderungen aus dem Klima- und Ressourcenschutz auch in Zukunft die zentralen Impulsgeber für unsere Innovationen sein werden.