Pressemitteilungen
„Für Xella war 2011 ein erfolgreiches Jahr,“ erklärt Jan Buck-Emden, CEO der Xella Gruppe. „Wir konnten unseren Absatz signifikant steigern. Ytong hat daran einen erheblichen Anteil, denn Ytong Porenbeton entspricht voll den weltweit steigenden Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden.“
Weitere Gründe für die erfreuliche Entwicklung der Xella Gruppe im Jahr 2011 liegen im dynamischen Wachstum des deutschen Wohnungsbaumarktes, höheren Absatzmengen in Russland und in China und neuen Werken in Italien und in Polen. Die Marktentwicklung in Südosteuropa blieb unter den Erwartungen, hier hat sich der Wohnungsbau bisher nicht von den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise erholt.
Insgesamt profitiert Xella von einem ausgewogenen Produktportfolio in den Geschäftseinheiten Xella Baustoffe (Ytong, Silka, Hebel), Fermacell (Trockenbau) und Fels (Kalkprodukte) und einem breiten Ländermix: Xella betreibt 92 Werke und ist mit Vertriebsorganisationen in 30 Ländern in einer ausgewogenen Mischung von reifen Märkten in Westeuropa, langfristig aufstrebenden Märkten Osteuropas und neuen, dynamischen Märkten wie China vertreten.
Alle drei Geschäftseinheiten expandieren
Mit ihrer größten Geschäftseinheit Xella Baustoffeist die Xella Gruppe weltweit führender Anbieter von Wandbaustoffen aus Porenbeton (Ytong, Hebel) und Kalksandstein (Silka). Sie konnte ihren Umsatz um gut 10 % auf 848 Mio Euro (Vj. 769 Mio Euro) steigern. Insbesondere die positive Absatzentwicklung in Deutschland, in den Beneluxländern und in Polen sowie die fortgesetzte erfolgreiche Expansion von Ytong in Russland und in China haben dazu beigetragen.
Die Geschäftseinheit Fermacell, führend in der Herstellung von Gipsfaser-Platten, steigerte den Umsatz von 185 Mio Euro um über 12 % auf 208 Mio Euro. Zunehmendes Interesse findet das Spezialsegment Fermacell Aestuver. Unter dieser Marke werden zementgebundene Brandschutzplatten hergestellt und vertrieben, die international für unterschiedlichste Brandschutzlösungen eingesetzt werden. Xella sieht darin einen wichtigen Zukunftsmarkt. Buck-Emden: „Die gesetzlichen Anforderungen an Brandschutz und Sicherheit von Gebäuden, Industrieanlagen, Flughäfen, Tunnelbauten oder Kabelkanälen steigen. Wir haben mit Fermacell Aestuver die richtige Lösung, um in diesem internationalen Wachstumsmarkt erfolgreich zu sein.“
Die Geschäftseinheit Fels hat ebenfalls ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Neben der positiven Nachfrageentwicklung in Deutschland und in Tschechien hat das neue Kalkwerk in Russland zum Umsatzwachstum von nahezu 12 % auf 268 Mio Euro (Vj. 240 Mio Euro) beigetragen. Auch die gute Stahlkonjunktur trug zur positiven Entwicklung bei. „Darüber hinaus kommt der Kalk aus den Fels Werken im Umweltschutz zum Einsatz, beispielsweise bei der Renaturierung von Seen im Braunkohlerevier Lausitz, wofür wir ein spezielles Verfahren entwickelt haben,“ erläuterte Buck-Emden.
Erfolgreiche Bondplatzierung
Im zweiten Quartal 2011 hat die Xella Gruppe erfolgreich eine Unternehmensanleihe in Höhe von 300 Mio Euro platziert. Die Mittel dienten der teilweisen Refinanzierung des bestehenden Kreditvolumens der Xella Gruppe. „Durch die Begebung des Bonds konnte das Fälligkeitsprofil unserer Unternehmensfinanzierung verbessert, der unternehmerische Handlungsspielraum für die Xella Gruppe erweitert sowie die Finanzierungsbasis verbreitert werden,“ erläutert Heiko Karschti, CFO der Xella Gruppe.
Die Finanzlage der Xella Gruppe ist nach wie vor gut. Der Free Cashflow hat sich 2011 gegenüber dem Vorjahr (123,7 Mio Euro) um gut 3 % auf 127,8 Mio Euro erhöht.
Investitionen in Wachstum
Xella hat 2011 die Geschäftsbasis durch gezielte Akquisitionen und Erweiterungsinvestitionen gestärkt. Bereits seit einigen Jahren ist Ytong durch Exporte auf dem italienischen Markt erfolgreich. Durch den Erwerb eines Porenbetonwerks bei Mailand im Herbst mit nachfolgender Umrüstung auf den hohen Ytong-Qualitätsstandard konnte das Angebot für die Kunden in Italien deutlich gestärkt werden. „Schon im ersten Quartal 2012 ist es uns gelungen, den Absatz dort erheblich auszuweiten“, kommentiert Buck-Emden.
Zudem wurde ein Kalksandsteinwerk in Polen erworben und der Kapazitätsausbau des Kalkwerks Tovarkovo in Russland fortgesetzt. In der Geschäftseinheit Fermacell wurde aufgrund der international sehr erfolgreichen zementgebundenen Fermacell Aestuver Brandschutzplatte entschieden, die Produktionskapazitäten erneut signifikant auszubauen. Dafür werden bis 2013 rund 20 Mio Euro am Standort Calbe in Sachsen-Anhalt investiert.
Im April 2012 hat Xella über ihre Tochter Fermacell GmbH in Nordspanien aus einer Insolvenzmasse ein Werk zur Produktion von Gipsfaser-Platten übernommen. Der Kaufpreis des noch nicht vollständig fertig gestellten Werks nahe der kantabrischen Hauptstadt Santander beträgt 14,5 Mio Euro. Darüber hinaus werden im nächsten Jahr weitere 8 Mio Euro in die Produktionsstätte investiert. Fermacell will dort bis zu 12 Millionen Quadratmeter Gipsfaser-Platten jährlich produzieren, die vor allem in verschiedene westeuropäische Länder exportiert werden sollen.
Gegen die ablehnende Entscheidung des deutschen Bundeskartellamts hinsichtlich der Akquisitionsbemühungen um den dänischen Porenbeton-Wettbewerber H+H International hat Xella im April Klage beim OLG Düsseldorf eingereicht.
Bedeutende Innovationen
Innovations-Highlight des Geschäftsjahrs 2011 ist die „Ecoloop“-Technologie.In einem mehrjährigen Entwicklungsprozess, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert wird, ist es gelungen, eine neue hocheffiziente und emissionsfreie Vergasungstechnik im Industriemaßstab zu entwickeln. Das Ecoloop-Gas soll energieintensiven Industrien ermöglichen, den Einsatz fossiler Brennstoffe sowie die Energiekosten wesentlich zu verringern und die CO2-Bilanz nachhaltig zu verbessern. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) haben der Pionierleistung Ecoloop im Januar 2012 gemeinsam den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU)verliehen. Die erste großtechnische 32-MW-Pilotanlage wird zurzeit im Kalkwerk Kaltes Tal der Fels-Werke im Oberharz in Betrieb genommen. Im Juni wird Ecoloop auch auf der Woche der Umwelt des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue präsent sein.
Im Fokus der Innovationen im Baustoffbereich steht der neue Ytong Energy+, der bereits heute die Wärmedämmanforderungen der Zukunft erfüllt. Bei diesem Produkt handelt es sich um einen innovativen Stein, der Ytong Porenbeton mit einem Kern aus hochwärmedämmendem Multipor kombiniert. Der Ytong Energy+ hat die begehrte Cradle-to-Cradle-Zertifizierung für Ökoeffektivität erhalten und ist bereits auf dem dänischen Markt eingeführt.
Das Investitionsvolumen der Xella Gruppe betrug 2011 insgesamt 86 Mio. Euro nach 59 Mio im Vorjahr. Davon entfallen 45 Mio Euro auf Erweiterungen, Optimierungen und Akquisitionsprojekte.
Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht
Neben effizienten, modernen Produkten, setzt Xella auf gezielte Innovationen und permanente Prozessoptimierung vor allem hinsichtlich Ressourcenschonung, Energiebedarfs- und Emissionsreduzierung. Sämtliche Aktivitäten wurden erstmalig in einem Nachhaltigkeitsbericht gemäß den Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) zusammengefasst. CEO Buck-Emden: „Mit diesem Bericht möchten wir über unsere Arbeit und Ergebnisse auf den Gebieten Ressourcenschonung, Energieeinsparung, Klimaschutz sowie über unser Engagement für unsere Mitarbeiter und die Gesellschaft informieren.“
Seit gut einem Jahr ist Xella Mitglied der Stiftung 2°. Gemeinsam wollen die Mitglieder – namhafte Wirtschaftsunternehmen – mit ihren Erfahrungen Beiträge zum Klimaschutz leisten mit dem Ziel, die globale Erderwärmung auf 2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu beschränken. Außerdem ist Xella der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz beigetreten, die als erstes unabhängiges, branchenübergreifendes Unternehmens-Netzwerk für ambitionierte und effektive Energieeffizienzpolitik eintritt.
“Red dot award“ für Gummistiefel aus Ytong-Kollektion
Seit Sommer 2011 bietet Xella in einem Online-Shop eine Kollektion von Ytong-Artikeln (Lifestyle-Produkte wie T-Shirts, Polo-Hemden, Outdoor-Bekleidung, Kinderspielzeug oder Taschen) an. Der vom französischen Hersteller Le Chameau gefertigte Ytong Gummistiefel aus Naturkautschuk wurde jetzt von einer internationalen Expertenjury mit dem begehrten „red dot award: product design 2012“ ausgezeichnet.
Positiver Ausblick auf 2012
Mit Blick auf das laufende Jahr zeigt sich Buck-Emden zuversichtlich: „Die heterogenen weltwirtschaftlichen Entwicklungen sowie die Belastungen aus der Schuldenkrise in Europa reduzieren zwar die Visibilität in unseren Märkten. Insgesamt erwarten wir jedoch weiteres Wachstum für 2012. Dazu tragen unsere Investitionen in neue Werke bei. Weiteres Potenzial sehen wir in Asien. Unsere neuen Porenbetonwerke in China sind bereits ausgelastet.“
Ansprechpartner für die Presse
Ernst Arelmann - Head of International Marketing & Corporate Communications
Tel.: +49 203 60880-5500, E-Mail: Ernst.Arelmann@xella.com
Weitere Gründe für die erfreuliche Entwicklung der Xella Gruppe im Jahr 2011 liegen im dynamischen Wachstum des deutschen Wohnungsbaumarktes, höheren Absatzmengen in Russland und in China und neuen Werken in Italien und in Polen. Die Marktentwicklung in Südosteuropa blieb unter den Erwartungen, hier hat sich der Wohnungsbau bisher nicht von den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise erholt.
Insgesamt profitiert Xella von einem ausgewogenen Produktportfolio in den Geschäftseinheiten Xella Baustoffe (Ytong, Silka, Hebel), Fermacell (Trockenbau) und Fels (Kalkprodukte) und einem breiten Ländermix: Xella betreibt 92 Werke und ist mit Vertriebsorganisationen in 30 Ländern in einer ausgewogenen Mischung von reifen Märkten in Westeuropa, langfristig aufstrebenden Märkten Osteuropas und neuen, dynamischen Märkten wie China vertreten.
Alle drei Geschäftseinheiten expandieren
Mit ihrer größten Geschäftseinheit Xella Baustoffeist die Xella Gruppe weltweit führender Anbieter von Wandbaustoffen aus Porenbeton (Ytong, Hebel) und Kalksandstein (Silka). Sie konnte ihren Umsatz um gut 10 % auf 848 Mio Euro (Vj. 769 Mio Euro) steigern. Insbesondere die positive Absatzentwicklung in Deutschland, in den Beneluxländern und in Polen sowie die fortgesetzte erfolgreiche Expansion von Ytong in Russland und in China haben dazu beigetragen.
Die Geschäftseinheit Fermacell, führend in der Herstellung von Gipsfaser-Platten, steigerte den Umsatz von 185 Mio Euro um über 12 % auf 208 Mio Euro. Zunehmendes Interesse findet das Spezialsegment Fermacell Aestuver. Unter dieser Marke werden zementgebundene Brandschutzplatten hergestellt und vertrieben, die international für unterschiedlichste Brandschutzlösungen eingesetzt werden. Xella sieht darin einen wichtigen Zukunftsmarkt. Buck-Emden: „Die gesetzlichen Anforderungen an Brandschutz und Sicherheit von Gebäuden, Industrieanlagen, Flughäfen, Tunnelbauten oder Kabelkanälen steigen. Wir haben mit Fermacell Aestuver die richtige Lösung, um in diesem internationalen Wachstumsmarkt erfolgreich zu sein.“
Die Geschäftseinheit Fels hat ebenfalls ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Neben der positiven Nachfrageentwicklung in Deutschland und in Tschechien hat das neue Kalkwerk in Russland zum Umsatzwachstum von nahezu 12 % auf 268 Mio Euro (Vj. 240 Mio Euro) beigetragen. Auch die gute Stahlkonjunktur trug zur positiven Entwicklung bei. „Darüber hinaus kommt der Kalk aus den Fels Werken im Umweltschutz zum Einsatz, beispielsweise bei der Renaturierung von Seen im Braunkohlerevier Lausitz, wofür wir ein spezielles Verfahren entwickelt haben,“ erläuterte Buck-Emden.
Erfolgreiche Bondplatzierung
Im zweiten Quartal 2011 hat die Xella Gruppe erfolgreich eine Unternehmensanleihe in Höhe von 300 Mio Euro platziert. Die Mittel dienten der teilweisen Refinanzierung des bestehenden Kreditvolumens der Xella Gruppe. „Durch die Begebung des Bonds konnte das Fälligkeitsprofil unserer Unternehmensfinanzierung verbessert, der unternehmerische Handlungsspielraum für die Xella Gruppe erweitert sowie die Finanzierungsbasis verbreitert werden,“ erläutert Heiko Karschti, CFO der Xella Gruppe.
Die Finanzlage der Xella Gruppe ist nach wie vor gut. Der Free Cashflow hat sich 2011 gegenüber dem Vorjahr (123,7 Mio Euro) um gut 3 % auf 127,8 Mio Euro erhöht.
Investitionen in Wachstum
Xella hat 2011 die Geschäftsbasis durch gezielte Akquisitionen und Erweiterungsinvestitionen gestärkt. Bereits seit einigen Jahren ist Ytong durch Exporte auf dem italienischen Markt erfolgreich. Durch den Erwerb eines Porenbetonwerks bei Mailand im Herbst mit nachfolgender Umrüstung auf den hohen Ytong-Qualitätsstandard konnte das Angebot für die Kunden in Italien deutlich gestärkt werden. „Schon im ersten Quartal 2012 ist es uns gelungen, den Absatz dort erheblich auszuweiten“, kommentiert Buck-Emden.
Zudem wurde ein Kalksandsteinwerk in Polen erworben und der Kapazitätsausbau des Kalkwerks Tovarkovo in Russland fortgesetzt. In der Geschäftseinheit Fermacell wurde aufgrund der international sehr erfolgreichen zementgebundenen Fermacell Aestuver Brandschutzplatte entschieden, die Produktionskapazitäten erneut signifikant auszubauen. Dafür werden bis 2013 rund 20 Mio Euro am Standort Calbe in Sachsen-Anhalt investiert.
Im April 2012 hat Xella über ihre Tochter Fermacell GmbH in Nordspanien aus einer Insolvenzmasse ein Werk zur Produktion von Gipsfaser-Platten übernommen. Der Kaufpreis des noch nicht vollständig fertig gestellten Werks nahe der kantabrischen Hauptstadt Santander beträgt 14,5 Mio Euro. Darüber hinaus werden im nächsten Jahr weitere 8 Mio Euro in die Produktionsstätte investiert. Fermacell will dort bis zu 12 Millionen Quadratmeter Gipsfaser-Platten jährlich produzieren, die vor allem in verschiedene westeuropäische Länder exportiert werden sollen.
Gegen die ablehnende Entscheidung des deutschen Bundeskartellamts hinsichtlich der Akquisitionsbemühungen um den dänischen Porenbeton-Wettbewerber H+H International hat Xella im April Klage beim OLG Düsseldorf eingereicht.
Bedeutende Innovationen
Innovations-Highlight des Geschäftsjahrs 2011 ist die „Ecoloop“-Technologie.In einem mehrjährigen Entwicklungsprozess, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert wird, ist es gelungen, eine neue hocheffiziente und emissionsfreie Vergasungstechnik im Industriemaßstab zu entwickeln. Das Ecoloop-Gas soll energieintensiven Industrien ermöglichen, den Einsatz fossiler Brennstoffe sowie die Energiekosten wesentlich zu verringern und die CO2-Bilanz nachhaltig zu verbessern. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) haben der Pionierleistung Ecoloop im Januar 2012 gemeinsam den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU)verliehen. Die erste großtechnische 32-MW-Pilotanlage wird zurzeit im Kalkwerk Kaltes Tal der Fels-Werke im Oberharz in Betrieb genommen. Im Juni wird Ecoloop auch auf der Woche der Umwelt des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue präsent sein.
Im Fokus der Innovationen im Baustoffbereich steht der neue Ytong Energy+, der bereits heute die Wärmedämmanforderungen der Zukunft erfüllt. Bei diesem Produkt handelt es sich um einen innovativen Stein, der Ytong Porenbeton mit einem Kern aus hochwärmedämmendem Multipor kombiniert. Der Ytong Energy+ hat die begehrte Cradle-to-Cradle-Zertifizierung für Ökoeffektivität erhalten und ist bereits auf dem dänischen Markt eingeführt.
Das Investitionsvolumen der Xella Gruppe betrug 2011 insgesamt 86 Mio. Euro nach 59 Mio im Vorjahr. Davon entfallen 45 Mio Euro auf Erweiterungen, Optimierungen und Akquisitionsprojekte.
Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht
Neben effizienten, modernen Produkten, setzt Xella auf gezielte Innovationen und permanente Prozessoptimierung vor allem hinsichtlich Ressourcenschonung, Energiebedarfs- und Emissionsreduzierung. Sämtliche Aktivitäten wurden erstmalig in einem Nachhaltigkeitsbericht gemäß den Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) zusammengefasst. CEO Buck-Emden: „Mit diesem Bericht möchten wir über unsere Arbeit und Ergebnisse auf den Gebieten Ressourcenschonung, Energieeinsparung, Klimaschutz sowie über unser Engagement für unsere Mitarbeiter und die Gesellschaft informieren.“
Seit gut einem Jahr ist Xella Mitglied der Stiftung 2°. Gemeinsam wollen die Mitglieder – namhafte Wirtschaftsunternehmen – mit ihren Erfahrungen Beiträge zum Klimaschutz leisten mit dem Ziel, die globale Erderwärmung auf 2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu beschränken. Außerdem ist Xella der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz beigetreten, die als erstes unabhängiges, branchenübergreifendes Unternehmens-Netzwerk für ambitionierte und effektive Energieeffizienzpolitik eintritt.
“Red dot award“ für Gummistiefel aus Ytong-Kollektion
Seit Sommer 2011 bietet Xella in einem Online-Shop eine Kollektion von Ytong-Artikeln (Lifestyle-Produkte wie T-Shirts, Polo-Hemden, Outdoor-Bekleidung, Kinderspielzeug oder Taschen) an. Der vom französischen Hersteller Le Chameau gefertigte Ytong Gummistiefel aus Naturkautschuk wurde jetzt von einer internationalen Expertenjury mit dem begehrten „red dot award: product design 2012“ ausgezeichnet.
Positiver Ausblick auf 2012
Mit Blick auf das laufende Jahr zeigt sich Buck-Emden zuversichtlich: „Die heterogenen weltwirtschaftlichen Entwicklungen sowie die Belastungen aus der Schuldenkrise in Europa reduzieren zwar die Visibilität in unseren Märkten. Insgesamt erwarten wir jedoch weiteres Wachstum für 2012. Dazu tragen unsere Investitionen in neue Werke bei. Weiteres Potenzial sehen wir in Asien. Unsere neuen Porenbetonwerke in China sind bereits ausgelastet.“
Ansprechpartner für die Presse
Ernst Arelmann - Head of International Marketing & Corporate Communications
Tel.: +49 203 60880-5500, E-Mail: Ernst.Arelmann@xella.com
